
Mit Spürnase auf Verbrecherjagd: Ein Roman aus der Sicht eines Hundes
Tiere bringen uns die Welt aus einer ganz eigenen Perspektive nahe. In seinem neuen Roman nimmt uns Bernhard Aichner mit auf eine tierische Entdeckungsreise durch Tirol – erzählt aus den Augen seines vierbeinigen Helden Aspro.
Tirol. Mit seinem neuen Roman „Man sieht nur mit der Schnauze gut“ verlässt Bernhard Aichner seine gewohnte Erzählperspektive und schreibt aus einem ganz neuen Blickwinkel: Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des Mischlingshundes Aspro, der an der Seite einer Polizistin in einem Tiroler Dorf ermittelt.
Aspro, ein gutmütiger Vierbeiner, verliert sein geliebtes Herrchen bei einem Unfall. Völlig überfordert landet er bei einer jungen, schwangeren Polizistin, die sich – trotz des Widerstands ihres Mannes – liebevoll um den verängstigten Hund kümmert. Schnell entwickelt sich zwischen den dreien (und bald vieren) eine ungewöhnliche, aber herzerwärmende Gemeinschaft. Der wahre Höhepunkt für Aspro: Er darf seine neue Chefin zur Arbeit begleiten! Mit Schnauze, Herz und Instinkt deckt er kleine Verbrechen auf – von Taschendiebstahl bis Wilderei – und rettet sogar Leben. Dabei bleibt er stets motiviert – nicht nur wegen der Ehre, sondern auch wegen den Würsteln.
Vom Thriller zur Tierliebe
Aichner nennt das Buch ein „Herzensprojekt“, inspiriert von seinem verstorbenen Hund Suki. Acht Jahre lang war der portugiesische Wasserhund treuer Begleiter und ist nun – in Form von Aspro – literarisch weiter an seiner Seite. Mit „Man sieht nur mit der Schnauze gut“ zeigt Aichner, dass seine Fantasie auch ohne Mord und Totschlag fesseln kann.
Aichner beim Krimifest Tirol
Seine neue Hundegeschichte stellt Bernhard Aichner im Oktober beim Krimifest Tirol vor. Der Autor wird Auszüge aus dem Roman präsentieren und gibt Einblicke in Aspros Sicht auf die Welt. Seine Leidenschaft für düstere Spannung bleibt aber weiterhin erhalten – Aichner arbeitet bereits am vierten Band seiner erfolgreichen „Totenfrau“-Serie.