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"A G'Spia fürs Tier": Unterstützung für Wiener Senioren und ihre Haustiere

November 2, 2025

Die Volkshilfe Wien möchte mit einem Projekt Tierhalterinnen und Tierhalter in Notsituationen unterstützen. Ziel sei es, mehr Lebensqualität, Teilhabe sowie Mensch-Tier-Beziehungen zu fördern.

WIEN. Der Oktober ist der Monat der Seniorinnen und Senioren. Im Rahmen dessen zeigt die Volkshilfe Wien mit dem Projekt "A G'Spia fürs Tier" auf, wie wichtig Mensch-Tier-Beziehung für soziale Teilhabe sei. Damit sollen Wiener Tierhalterinnen und Tierhalter in Notsituationen unterstützt werden.

Das Angebot von Pflegestellen und Tiertrainings richtet sich an Besitzerinnen und Besitzer, die über ein geringes Einkommen verfügen und von körperlichen, psychischen oder sozialen Einschränkungen oder Belastungen betroffen sind. Etwa Seniorinnen und Senioren, sodass diese ihre Tiere behalten können, wenn Krankheit, temporärer Pflegebedarf oder finanzielle Schwierigkeiten dies erschweren.

„Unsere Erfahrung zeigt: Tiere sind oft der letzte soziale Anker. Sie geben Halt, Struktur und Sinn. Mit A G’Spia fürs Tier helfen wir, diese Bindung zu erhalten und Menschen zu entlasten, die auf Unterstützung angewiesen sind“, wird Sabine Rauscher, Leiterin des Volkshilfe-Projekts "A G’Spia fürs Tier" in der Aussendung der Volkshilfe zitiert.

Seniorin bekam Futterspende & Spielzeug

Damit dieses Projekt helfen könne, brauche es "viele helfende Hände und offene Herzen". Gemeint sind Unterstützerinnen und Unterstützer, Spenderinnen und Spender sowie Partner. Ein solcher Partner sei etwa der Tiernahrungshersteller "Purina", eine Tochtergesellschaft von „Nestlé“.

"Es berührt uns, zu sehen, wie viel Lebensfreude Tiere älteren Mitmenschen schenken. Deshalb möchten wir bei Purina mit unserer Unterstützung dazu beitragen, dass Mensch und Tier auch im Alter und in schwierigen Lebenslagen zusammenbleiben können“, so Katharina Krenn, Senior Brand Manager "Purina" Österreich.

Eine Seniorin konnte etwa aufgrund eingeschränkter Mobilität und knapper Mittel ihre vier Katzen kaum mehr versorgen. Das Projekt der Volkshilfe Wien habe der Frau eine Futterspende bereitgestellt und die Wohnung mit Spielzeug und Grundausstattung bestückt. Auch Freiwillige wurden gewonnen, welche sich liebevoll um die Tiere kümmern würden. So konnte die Seniorin ihre Katzen behalten, und die Tiere genießen die Aufmerksamkeit und Pflege durch die fleißigen Unterstützerinnen und Unterstützer.

Freiwilliges Engagement

Anhand eines weiteren Beispiels könne gezeigt werden, wie wichtig freiwilliges Engagement im Alter sei. Eine pensionierte Freiwillige habe sich nach dem Tod ihres eigenen Hundes dazu entschieden, bei "A G’Spia fürs Tier" mitzuhelfen. Sie selbst würde keinen Hund mehr wollen, möchte aber dennoch weiterhin aktiv bleiben. Mit ihrem Auto unterstützt sie Gassi-Dienste, betreut mehrere Hunde parallel und nimmt besonders bewegungsfreudige Tiere auf mehrstündige Ausflüge ins Grüne mit.

Mehr Informationen zu dem Projekt findest du unter: www.volkshilfe-wien.at

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